Ausflüge 2014

Rückblick auf das Jahr:

Januar - Mit knapp 60 Teilnehmern wanderten wir zu Beginn des Jahres von Loxstedt rund um Nesse und wieder zurück nach Loxstedt. Der zunächst bedeckte Himmel lockerte bald auf und teilweise zeigte sich sogar die Sonne. Obwohl wir alle aus Loxstedt kommen, gelang es uns doch, für viele Teilnehmer noch wieder neue Wege aufzutun. So war es durchaus eine interessante Wanderung.

 



   
                                                                                                                       

Die Februar-Wanderung beinhaltete das schon traditionelle Kohlessen. Treffpunkt war ausnahmsweise am Bahnhof in Loxstedt.

Trotz aller Vorhersagen schien am Sonntag die Sonne und 60 Wanderer bestiegen den Zug nach Bremerhaven. Am Hauptbahnhof stießen noch einmal 10 Personen hinzu. 

Wir wanderten durch den Bürgerpark zur Geeste auf dem dortigen Wanderweg, an der Müllverbrennungsanlage vorbei, unter der Autobahnbrücke hindurch, Richtung Schiffdorfer Stauschleuse. 

Auf halber Strecke hatte unser Mitwanderer Hans Scheck eine Zwischenstation aufgebaut. 

Wegen der winterlichen Temperaturen kamen Kaffee, Tee und Punsch gerade zur rechten Zeit. Restposten von Weihnachtsgebäck wurden dankbar angenommen. Von dort ging es weiter durch die Wiesen in den geschützten Reinkenheider Wald. Nun war es nur noch ein kurzes Stück bis zur Gaststätte "Moorkate".

Dort genossen dann 70 Mitwanderer das heiße und leckere Grünkohlessen. Wie es schon Tradition ist, wurde ein Grünkohllied angestimmt und Waltraud Tritschler und Dieter Stelljes führten einen vergnüglichen Sketch aus der Welt des Krankenhauses auf. Sie wurden mit reichlich Applaus belohnt. Wolfgang Wetjen enttäuschte uns nicht; er spendierte nicht nur den "Roten", sondern unterhielt uns nach dem Essen auch noch mit einigen plattdeutschen Geschichten, die er gekonnt vortrug.

Nach einer angemessenen Pause starteten wir Richtung Hauptbahnhof und traten nach einigen ereignisreichen und vergnüglichen Stunden die Rückreise nach Loxstedt an.

 


Für die Organisation überreichten uns die Teilnehmer dieser Tour als Dankeschön einen frühlinghaften Blumenkorb sowie zwei Eintrittskarten für eine Veranstaltung in Ringstedt. Wir bedanken uns nochmals recht herzlich und freuen uns weiterhin auf eine recht hohe Beteiligung.

Waltraud und Joachim Tritschler

 

Im März trafen sich über 65 Mitwanderer zu einer Wanderung im Bereich Driftsethe-Weißenberg. Frühlinghaft verwöhnte uns die Sonne. Frau Karla Mombeck aus der Gemeinde Hagen war so freundlich und führte uns zwei Stunden lang durch Wald und Flur. Unterwegs gab es eine Fülle von Informationen und sehr viel zu sehen. So trafen wir auf zwei sehr alte Alleen, alte Villen, ein altes Mausoleum mit einer rührenden Liebesgeschichte verbunden, eine riesige Sandkuhle, die späterhin mit belastetem Bauschutt gefüllt und auch noch 36 Meter hoch aufgefüllt werden soll. Eine Bürgerinitiative wehrt sich gegen die Pläne. Im Wald überraschten uns etliche Kunstgegenstände, wobei die Deutung nicht immer ganz einfach war. Die Teilnehmer sprachen Frau Mombeck am Ende der Tour ein herzliches Dankeschön aus und übergaben ihr für den Kampf gegen die Deponie eine zuvor gesammelte Geldspende.



   
 


   

Im April steuerten wir nach langer Zeit wieder einmal den Hollener Wald an. Das erste Stück legten wir mit dem Auto zurück. Wir fuhren über Lunestedt bis zur Abzweigung Hollener Kamp. Von dort starteten wir mit ca. 45 Personen unsere Wanderung rund um und durch den Hollener Wald. 

 

Bei herrlichem Wetter fand unsere Mai-Wanderung in Schwanewede statt. Das heißt, der engagierte Wanderführer, Herr Hofmann, hatte so viel zu erzählen und verstand es hervorragend einen Lacher nach dem anderen zu erzeugen, sodass die anschließende Wanderung entsprechend kürzer ausfallen musste. 

       

Zuerst besichtigten wir ein in seinem Besitz befindliches Heidegrundstück, welches schon vor 3500 Jahren als Begräbnisstätte und Versammlungsplatz (Thingplatz) genutzt wurde. Heute hält er dort eine alte, vom Aussterben bedrohte Schafrasse (Skudden). Seine Ehefrau führte uns in das Filzen von Schafwolle ein. Alle 65 Teilnehmer genossen den Aufenthalt auf diesem geschichtsträchtigen Heidegrundstück.

                     

Danach folgte dann die kurze Wanderung, die ebenfalls mit vielen Geschichten und Anekdoten gewürzt wurde. Viel zu schnell verging die Zeit, denn wir waren um 12.30 Uhr im Offizierskasino in Schwanewede zum Essen angemeldet. Zu sehr zivilen Preisen wurden wir hervorragend bewirtet.

Unsere Tour im Juni fand ausnahmsweise am Pfingstmontag statt. Trotzdem versammelten sich zur Startzeit 65 Teilnehmer zu unserer Radtour, die unter dem Motto "Mühlentour" stand. Das Wetter schien zunächst nicht recht mitzuspielen, es war ein grauer, wolkenverhangener Morgen. Wir starteten pünktlich in zwei Gruppen und schon nach kurzer Fahrzeit über Düring, die Lunebrücke und durch die Wiesen erreichten wir die Hollener Mühle. Unterwegs kam die Sonne heraus und es wurde zunehmend wärmer. Beide Gruppen besichtigten dann nacheinander die Mühle. Die Besitzer konnten fundiert aus der Vergangenheit der Mühle berichten. Auch der ehemalige Ortsvorsteher und Vorsitzende des Vereins (Herr Lilkendey), der Klappstau und Moorkate verwaltet, war zur Stelle und stellte die Anlage vor. Vorausschauend hatte er auch die Toilettenschlüssel dabei. Nach einer angemessenen Pause ging es durch den Hollener Wald, Hollener Kamp nach Elfershude und weiter zur Wassermühle Deelbrügge. Hier wurden wir schon mit genügend Platz, Musik, Bratwurst, Getränken und herrlichen Kuchenstücken empfangen. Die Sonne schien, es wurde immer wärmer und es gefiel allen Teilnehmern so gut, dass die Pause bis 15.00 Uhr ausgedehnt wurde. Schwer fiel uns der Abschied von dieser idyllischen Mühle mit Seerosenteich und engagierten Helfern. Über Lunestedt radelten wir an der Bahn entlang über Düring wieder nach Loxstedt.

 

   
       
   

 

Im Juli setzten sich 50 Radler bei herrlichem Wetter zu unserer Tour in Bewegung. Von Loxstedt ging es über Siedewurth und Lanhausen direkt an der Lune entlang nach Fleeste. Von dort weiter durch das alte Dorf von Stotel zu dem Hof Bode. Der Inhaber selbst führte uns (trotz Schützenfest) über die Ausgrabung Burg Stotel auf seinem Gelände. Alle Teilnehmer waren sehr erstaunt, so tief im Marschland versteckt eine so große Burg bzw. deren Reste zu sehen. Waltraud konnte aus einer vorherigen Begehung ebenfalls wichtige Informationen geben. Nach dieser angenehmen Pause ging es wegen der Hitze auf direktem Weg über Nesse wieder zurück nach Loxstedt.

        

   

 

                                   

 

 

Im September starteten wir zu unserer letzten Fahrradtour in diesem Jahr.

Weit über 40 Personen waren mit von der Partie. Der Weg führte uns über die Wiesen nach Siedewurth, über die neue Straße „Auf der Jührde“, weiter zur Luneplate, am Deich entlang über Overwarfer Siel und Eidewarden, bis nach Dedesdorf. Dort angekommen genossen wir die Pause am alten Fähranleger. Zwei Imbisswagen boten Gelegenheit sich in jeder Hinsicht zu stärken und einladende Sitzgelegenheiten wurden gern genutzt.

Nach einer angemessenen Pause radelten wir über Wiemsdorf nach Fleeste wieder zurück nach Loxstedt. Als „Ehrengast“ schloss sich unser 1. Vorsitzender, Frank Drop, den Ausflüglern an, was uns sehr gefreut hat. 

 

 

 

Oktober - Auch unser Ausflug in den Raum Meyenburg/Schwanewede wurde ein voller Erfolg. Die knapp 50 Teilnehmer bildeten wie immer Fahrgemeinschaften und starteten zunächst mit dem Auto. Das Wetter spielte mit und ein engagierter „Ortsführer“ verstand es hervorragend, trockene Geschichte humorvoll und spannend, gewürzt mit kleinen Anekdoten aus dem Dorf Meyenburg, zu erzählen. Bei einem gemeinsamen leckeren Mittagessen ließen wir den Ausflug ausklingen. Ideengeber dieses Zieles waren unsere Mitwanderer Magret und Rudi Marquardt. 

    

Bei traumhaftem Herbstwetter fand im November das traditionelle „Gansessen“ in der Gaststätte „Waller`s Gasthof“ in Hollenseth (bei Lamstedt) statt.

                          

Nachdem sich schnell Fahrgemeinschaften gebildet hatten, startete in Loxstedt eine Karawane von Autos. Durch etliche Dörfer, es gab viel Natur, auch Kraniche standen für uns bereit, führte der Weg über Straßen und Wirtschaftswege nach Hollen zur Hollener Mühle. Dort angekommen belegten wir alle Parkplätze. Nach einer kurzen Pause setzte sich der Wandertroß mit sage und schreibe 78 Personen! in Bewegung. Die Sonne verwöhnte uns und ließ die Herbstkälte vergessen. Pünktlich zum Essen erreichten wir gegen 12 Uhr wieder unseren Ausgangspunkt.

                           

 

 

 

 

 

 

Das Fünf-Gänge-Menu zog sich über zwei Stunden hin und so traten die Wanderer gegen 15.30 Uhr glücklich und zufrieden die Rückreise an.

 
                       
 
 
 
 
                                   
 
 
Im Dezember fand unsere traditionelle Punsch-Wanderung statt. Gemeinsam umrundeten die 45 Teilnehmer halb Loxstedt und trafen anschließend zu einer geselligen Weihnachtsfeier im festlich hergerichteten Bürgersaal ein. Dafür nochmals vielen Dank an die freiwilligen Helfer. Es roch verlockend nach Gebäck und Glühwein. Geschichten wurden vorgetragen oder vorgelesen und Weihnachtslieder gesungen. Dank der musikalischen Begleitung von Dieter Stelljes war es ein stimmungsvoller Ausklang und das Wanderjahr 2014 wurde festlich beendet.
 
 
   
   
   
 
Wir wünschen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest
und ein gesundes Neues Jahr!