Ausflüge 2016

Rückblick auf das Jahr:

 

Januar - 40 Teilnehmer hatten gute Vorsätze für das neue Jahr  und trafen trotz schlechter Wettervorhersage pünktlich am Treffpunkt ein. Wegen der nassen Verhältnisse mußten wir die Tour allerdings kurzfristig umstellen und konnten nicht Richtung Nesse sondern sind um Düring herum gewandert. Rechtzeitig zum Abmarsch hörte der Regen auf und es blieb bis zum Ende unserer Wanderung trocken. In unserem Garten wurde noch kurz auf das neue Jahr angestoßen und kaum hatten wir die Veranstaltung aufgelöst, setzte der Regen wieder ein. Glück gehabt.                Jochen Trischler              

 

Februar - 59 Personen hatten sich rechtzeitig zu unserer Grünkohlwanderung angemeldet. Von Loxstedt starteten wir Richtung Gemeindeverwaltung und weiter zum Rademoorweg Richtung Nückel. Kleine Pausen wurden zur Stärkung eingelegt. Hinter Nückel erwartete uns das Ehepaar Scheck mit einem Stand. Hier wurden die Teilnehmer zu Kaffee, Tee, Punsch und Gebäck eingeladen, bevor es durch die Wiesen Richtung Hohewurth weiterging. Bei der Gaststätte Hohewurth - Hersemeier - angekommen, hatten wir 8,5km zurückgelegt. Die Gruppe wurde schon von der Wirtin nebst Personal erwartet. Nach der Versorgung mit Getränken wurde auch schon zügig das Mittagessen serviert. Wie immer im Februar gab es Grünkohl mit allem was dazu gehört. Es schmeckte den Teilnehmern hervorragend und die Mühen der Wanderung waren schnell vergessen. Nach einer ausgiebigen Pause, der Kaffee wurde auch noch genossen, ging es dann den direkten Weg nach Loxstedt zurück. 

Nebenbei sei noch erwähnt, dass der Wettergott es wieder gut mit uns meinte und zum Schluss die Sonne wieder scheinen ließ.

 

   
       
   

 

Im März waren wir zwischen Schiffdorf und Reinkenheide unterwegs. Vom Ortsmittelpunkt in Richtung Krankenhaus ging es weiter zu einer Ausgrabung im Neubaugebiet. Das Wetter war gut, die Stimmung der Mitwanderer sehr gut. Wir hatten Glück, es hatte vorher nicht geregnet, so war die Ausgrabungsfläche gut begehbar und wurde uns ausführlich erläutert. Unser Weg führte uns weiter um Schiffdorf herum. Die Gemeinde Schiffdorf hat Metalltafeln mit Erläuterungen zur Geschichte aufgestellt und so machten wir immer wieder an markanten Punkten halt. Durch das ehemalige Bundeswehrgelände erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt.

 

April Ob es die Neugier auf die restaurierte und mit Erinnerungsstücken ausgestattete Villa war, es um die Puppenausstellung ging oder um die versprochenen großen Tortenstücke ist uns nicht bekannt. Jedenfalls hatten sich 52 Teilnehmer für diese Tour angemeldet und auch daran teilgenommen.

Zum Start herrschten wunderbare Wetterverhältnisse und frühlingshafte Temperaturen. Die Wanderer bildeten zunächst Fahrgemeinschaften und fuhren dann nach Sandstedt. Der Parkplatz reichte gerade, um alle Autos aufzunehmen.

 

 
 

Von dort aus wanderten wir vor dem Deich bis auf Höhe der Ortschaft Offenwarden und weiter auf der Hauptstraße zur Villa Offenwarden. Wir wurden bereits erwartet und nahmen, zwar etwas beengt, auf dem Privatflur der Villa Platz. Die versprochenen Tortenstücke übertrafen unsere Erwartungen und der Kaffee floss in Strömen. Danach wurde die Villa auf eigene Faust erkundet. Der Bruder der Inhaberin erzählte interessante Einzelheiten zur Renovierung der Villa und den Sammlungen. Es war schon erstaunlich dies alles zu sehen und zu hören. Gegen 17.00 Uhr traten wir, diesmal auf der anderen Deichseite, den Rückweg an. Unterwegs konnten viele renovierte alte Bauernhäuser bestaunt werden.

 

Im Mai trafen wir uns unter dem Motto "Fahr mal wieder Rad". Durch die Wettervorhersage sind wohl doch einige Teilnehmer zuhause in der gemütlichen Stube geblieben. Aber 30 Wanderer haben sich richtig entschieden und waren pünktlich am Treffpunkt. Zur Abfahrt hatte sich der Regen verzogen und die Sonne kam heraus.

Wir fuhren nach Surheide und kehrten in die Gaststätte am Sportplatz ein. Für uns war draußen auf der Terrasse alles vorbereitet. Die Sonne schien so stark, dass die bereitgestellten Sonnenschirme dankbar angenommen wurden. Geheimtipp ist dort die große Curry-Wurst. Sie wurde daher auch zahlreich geordert. Nach einer angemessenen Pause radelten wir über Wulsdorf zurück nach Loxstedt. Kaum das Fahrrad abgestellt, fing es wieder fürchterlich zu regnen an. 

 

 

 

 

 

 

Im Juni haben wir eine schon lange angekündigte Tour unternommen.
Der 1. Vorsitzende des TV Loxstedt, Frank Drop, war der 46. Teilnehmer unserer Fahrradtour am 05. Juni 2016. Alle angemeldeten Teilnehmer erschienen pünktlich und nach der Begrüßung starteten wir in zwei Gruppen zu unserer 16.5 km langen Tour. Von Loxstedt ging es nach Düring, weiter über die Lunebrücke zunächst bis nach Hetthorn. Hier stießen einige Teilnehmer aus Stotel zu uns. Nach einer kurzen Pause radelten wir über Drostendamm, Wittstedt und durch den Wasserwerkswald nach Bramstedt. In einem kleinen Häuschen nahe der Gaststätte "Bauernschänke" befindet sich das Kaffeemühlenmuseum. Der Sammler war selbst anwesend und gab den Interessierten viele Einblicke in seine Sammlung. Der versprochene Butterkuchen und Kaffee satt zog unsere Wanderer doch recht schnell in den vorbereiteten Garten der „Bauernschänke“. Unter Bäumen und Schirmen waren die Tische gedeckt und es ging zügig los. Gegen 17.00 Uhr traten wir gestärkt den Rückweg an. Auf dem Hinweg wehte bei herrlichem Sommerwetter der Wind von hinten. Die Hoffnung er würde drehen, erfüllte sich leider nicht und so gestaltete sich der Rückweg etwas anstrengender. Von Bramstedt über Gackau und Oberheise legten wir die nächste Pause bei der schönen Anlage "Hollener Mühle" ein. Der letzte Abschnitt durch die Wiesen nach Düring war etwas anstrengend. Doch Düring erreicht, war der Weg nach Loxstedt nur noch ein Katzensprung. Der Rückweg war mit 16.0 km etwas kürzer.
 
   
       
   

 

Im Juli wiederholten wir noch einmal eine Tour aus den Anfangszeiten vor über 42 Jahren. Der Wettergott meinte es wieder einmal sehr gut mit uns, als sich über 60 Teilnehmer zu Fuß und teils auch mit dem Fahrrad auf den Weg von Loxstedt nach Düring machten. Über die Cronemeyer-Siedlung ging es quer durch Düring, durch den Wald, bis an die Lune zur Leutnantsbrücke. Dort wurden wir schon von unserem fleißigen Helfer-Team erwartet. Rudi Marquardt, Heiko Hantke, Ute, Volker und Tim-Lukas Tritschler hatten bereits einen riesigen Grill aufgebaut und Getränke bereitgestellt. Wir begannen gleich die Mengen von Würstchen zu grillen und gaben Getränke aus.

Dies war ein Dankeschön von uns an die Mitwanderer für die stete Teilnahme. Die Wanderer überraschten uns mit einer großen Pflanze und einem Gutschein für einen Theaterabend. Recht herzlichen Dank dafür! Die Zeit verging mal wieder wie im Fluge und gegen Mittag traten wir dann gemeinsam den Rückweg an.

Waltraud und Joachim Tritschler

   
       

   

 

August - Nach einer sehr durchwachsenen Woche stach der Sonntag heraus. Die Sonne schien zeitweise, es war warm und eine leichte Brise schob uns teilweise auf den Fahrrädern an. Über 50 Personen kamen zum Treffpunkt und in zwei Gruppen starteten wir zeitversetzt Richtung Hohewurth.

Durch die Kleingartenanlage in Wulsdorf führte uns der Weg über die Siedlung wieder auf den Radweg Richtung Bohmsiel. Von dort fuhren wir weiter zur "Alten Luneschleuse". Viele Teilnehmer haben hier in ihrer Jugendzeit das Schwimmen gelernt und ihre Sommerferien verbracht.

Nach einer angemessenen Pause radelten wir über den Deich "Auf der Jührde" und am alten Weserarm entlang Richtung Ueterlande. Ab Ueterlande hatten wir den Wind von hinten und so erreichten wir durch die Wiesen locker den kleinen Ort Fleeste. Nun war es nur eine kurze Strecke bis zum Dorfgemeinschaftshaus "Alte Schule" in Stotel. Hier hatten Künstler auf dem Schulhof Stände aufgebaut und zeigten ihr Handwerk. Steine, Eisen und Holz wurde vor unseren Augen kunstfertig bearbeitet, teilweise konnte man sich das fertige Kunstwerk schon vorstellen. Im Gebäude wurden außerdem verschiedene Maltechniken gezeigt.

Nach dieser interessanten Einlage fuhren wir über Nesse wieder zurück Richtung Loxstedt. Es war eine wunderschöne Tour.

 


 

Im September fand unser "Wandertag" aufgrund der Kommunalwahlen in Niedersachsen erst eine Woche später am 18.9.2016 statt.

Unsere letzte Fahrradtour in diesem Jahr führte uns vom alten Sportplatz aus Richtung Düring, über Freschluneberg, bis zum Dorphuus in Westerbeverstedt. Die Tische waren bereits für uns eingedeckt, der Kaffee stand bereit, und so konnten wir direkt dort angekommen unsere Pause mit Kaffee und verschiedenen Sorten Butterkuchen, der ständig nachgereicht wurde, genießen. Auch die ausgestellte Bildersammlung fand großes Interesse. Der Rückweg wurde dann etwas abgekürzt.

Die knapp 50 Teilnehmer waren von der Tour und der herzlichen Aufnahme im Dorphuus restlos begeistert.

 

Obwohl im Oktober die Wettervorhersage Wind und Regen prophezeite und wohl auch einige Wanderer deshalb zuhause blieben, wurde es am Sonntag angenehm herbstlich. 30 Wanderer trafen sich am alten Sportplatz und fuhren mit dem Auto in Fahrgemeinschaften über Bexhövede und Beverstedt, Richtung Wellen. Vor Wellen lag unser Ziel, der Wanderparkplatz. Von hier aus querten wir die Straße und nahmen direkt den Weg zur Monsilienburg. Leider ist diese schöne Anlage zurzeit kein Blickfang, da Wege und Böschungen durch Baumfällarbeiten doch arg strapaziert wurden. Auch sehr viele Äste versperrten leider die Wege. Wir umrundeten die Anlage und weiter ging es im Gänsemarsch durch das anliegende Moorgebiet. Nach Verlassen des Waldes erreichten wir wieder einen festen Weg, der uns nach Wellen und Kramelheide führte. Eine Kuhherde auf einer Weide vollführte richtige Freudensprünge als sie uns sah und kam an den Zaun gerannt. Dies war vermutlich nicht nur für uns, sondern auch für die Kühe eine interessante Abwechslung. In Kramelheide führte uns der Weg durch den Garten mit seinen Kunstwerken.

Wenn auch nur 8 km lang, waren die Teilnehmer von dieser abwechslungsreichen Wanderung begeistert.

 

 

 

 

Traditionelles Gansessen im November

Nach Meldeschluss für unsere Wanderung im Raum Lamstedt stand die stattliche Anzahl von 89 Teilnehmern auf unserem Zettel. Alle angemeldeten Personen erschienen rechtzeitig am Sammelplatz und nach der Begrüßung ging es auf verschiedenen Wegen mit dem Pkw nach Hollen/Raum Hollnseth. Zeitnah trafen alle Wanderer auf dem Parkplatz bei der Gaststätte "Hollener Mühle" ein. Bald starteten wir zu einer Wanderung durch die schon winterliche Natur rund um Hollen. Kurze Pausen sorgten für den Zusammenhalt der sehr großen Gruppe. Es gab aber auch so viel zu erzählen, so machte die Wanderung keinerlei Mühe. Durchgeweht und erfrischt erreichten wir dann das Restaurant und erfreuten uns zunächst an den Getränken. Alle waren in Erwartung des Essens und als die herrliche Suppe serviert wurde, wich die Anspannung. Mit kurzen Pausen wurden dann die weiteren Gänge serviert. Wir glauben, an diesem Tag kamen alle auf ihre Kosten. Jedenfalls fuhren alle mit einem fröhlichen und zufriedenem Gesichtsausdruck wieder zurück nach Loxstedt. Die Wanderung mit Gansessen war wieder ein besonderer Höhepunkt im Wanderjahr 2016.

 

 

                  
   

 

Dezember 

Zu der längst angekündigten Abschiedstour versammelten sich zunächst noch bei leichtem Nieselregen über 60 Teilnehmer. Es war die letzte Tour, zu der Waltraud und Joachim Tritschler nach 43 Jahren eingeladen hatten. Es blieb bei einer Wanderung in der Gemeinde. Wie gewohnt besserte sich bald das Wetter und die Sonne begleitete uns noch ein Stück des Weges bis zum Bürgersaal. 

Hier hatten fleißige Helfer/innen bereits alles festlich für uns geschmückt und es duftete köstlich. Vielen Dank dafür! Bei Gebäck, Punsch und Fliederbeersaft ließen wir den Sonntagvormittag gemütlich ausklingen.

Jochen und auch Waltraud erinnerten an die Anfänge ihrer Wanderungen. Dabei erzählte Jochen von einer Neuwerkwanderung, die wohl allen Teilnehmern in Erinnerung blieb. An die reibungslosen Ausflüge erinnert sich niemand, bemerkte er mit einem Augenzwinkern.

Waltraud berichtete, dass damals sehr viele Familien teilnahmen und die vielen Kinder waren mit Freude dabei. Gemeinsam veranstalteten sie einfache Picknicks oder grillten auch einmal. Jeder brachte etwas mit. Auch Boßeltouren waren eine Zeit lang im Programm. Über Kohl- und Pinkel-Wanderungen, Ausflügen mit Einkehrmöglichkeit zu Kaffee und Kuchen steigerte es sich bis zum beliebten Gansessen mit zuletzt fast 90 Teilnehmern. Im Laufe der Jahre hat sich vieles verändert.

Dankesreden an Waltraud und Jochen, für über 40 Jahre Engagement, mit immer wieder neuen attraktiven Zielen folgten. Kleine Abschiedsgeschenke wurden überreicht. Wolfgang Wetjen trug zudem noch eine plattdeutsche Geschichte vor. Musikalisch war Dieter Stelljes so freundlich, uns auf seiner Gitarre bei einer Reihe von Weihnachtsliedern zu begleiten. Und auch Waltraud hatte noch eine Weihnachtsgeschichte für uns. Vielen Dank für die schönen Einlagen. So verflog die Zeit wie im Fluge.

Leider hat sich bis zuletzt niemand gefunden, der bereit ist, die Wanderstöcke zu übernehmen. Wir hoffen, dass sich unter den vielen Teilnehmern doch noch jemand einen Ruck gibt. Vielleicht findet sich auch eine kleine Gruppe zusammen.

 

Wir wünschen allen eine schöne Adventszeit, frohe Weihnachten, alles Gute für das neue Jahr und hoffen auf ein Wiedersehen in 2017!

 

 

Zum Schluss ein paar Impressionen:

 

Jochen erzählt aus den Anfangszeiten

 

Frank Drop, 1.Vorsitzender, bedankt sich bei Waltraud und Joachim

 

 

 

 

 

 

 

Die Teilnehmer verfolgen aufmerksam Jochens Erzählungen

 

Waltraud erzählt von früheren Zeiten

 

Dieter Stelljes spielt für uns auf der Gitarre

 

Wolfgang Wetjen trägt eine plattdeutsche Geschichte vor